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Afrika hautnah

oder Das Eichhörnchen unter der Bettdecke

Peter Grausam 


Erotische Erlebnisse

Modifizierter Auszug als Leseprobe
aus dem Buch: Mensch, Werner! von Peter Grausam

Auf einer dreiwöchigen Einfach-drauflos-Reise mit zwei Bekannten, dem Gebrauchtwagenhändler Alfred und dem Marktmeister Karl vom Ordnungsamt, in meinem Wohnmobil von Gelsenkirchen bis ans Ende der Welt, auf der wir ziemlich weit herunterkamen, befanden wir uns bereits nach einer Woche auf dem schwarzen Kontinent, kurz vor Marrakesch. Die Stadt, die sich immer wieder aus den von mir verschlungenen abenteuerlichen Reiseberichten hervorgehoben hatte, die im gleichen Atemzug mit Sahara, Oase, Wüstendurchquerung genannt wurde, lag endlich vor mir.
Wir schafften es gerade noch vor Anbruch der Dunkelheit auf einem der Stadt vorgelagerten Campingplatz Unterschlupf zu finden. Die Gebühr war sehr gering. Wir sahen das wie einen gut bewachten Parkplatz an, auf dem man auch noch übernachten konnte.
Von dort aus war es zu Fuß nicht weiter als tausend Meter bis zum Marktplatz, der vor den Toren einer, wie es schien, sich des Fortschritts entzogenen, seit wohl hundert Jahren vergessenen Stadt lag. Karl und Alfred bewegten sich wie zwei Katzen, die man in ein neues Revier versetzt hatte - ganz vorsichtig, nach allen Seiten absichernd.
Wir fühlten uns wie auf einem anderen Planeten - zwischen Fakiren, Schlangenbeschwörern, Zauberern, Wasserträgern, Messerschluckern, tragbaren Küchen und Gladiatoren. Jeden Moment konnte Ali Barba mit den vierzig Räubern um die Ecke gerast kommen, um Aladin die Lampe abzujagen! Und es gab jede Menge zu schnuppern! Tausend Nasen wollt’ ich haben; so viele Düfte lagen hier auf diesem fußballplatzgroßen Platz in der Luft. Das Ganze glich einer Filmkulisse, die echter nicht sein konnte! Hier gab es einfach von jedem etwas.
Die beiden hielten sich schön an der Hand, damit sie nicht verloren gingen und meinten, ob wir nicht doch lieber einen Führer nehmen wollten. Einen von diesen zerlumpten Jüngelchen, die sich einem pausenlos anboten und zur Plage wurden, wenn man es nicht verstand, sich durchzusetzen.
„Ne! Lasst mal gut sein! Ihr habt doch mich, der euch - wenn auch auf Um- und Abwegen - auf den rechten Weg bringt ... Leute, schaut mal dort - gegenüber dem Markt, in der dritten Etage, die Terrasse -, was da steht: ‚Café Paris‘. Vielleicht gibt’s ja dort ein Bier für euch!“
Denn so ganz ohne Schluck waren die beiden nicht zu gebrauchen. Die Wegzehrung, die sie noch kurz vor dem Start eiligst bei Aldi eingekauft hatten, bestand zum größten Teil aus Bier und Wodka. Doch die hatten sie schnell vernichtet, was vielleicht nicht zuletzt an meiner flotten, vorwärts drängenden Fahrweise lag.
Denkst’e! - Alkohol gab’s hier nur in den internationalen Hotels an der Bar, wurde uns gesagt.
Aber dafür gab es hier etwas anderes - jede Menge kleine Araber-Häschen!
Davon konnte man bestimmt nicht besoffen werden, aber einen Rausch würde man schon haben.
Und den hatte ich lange nicht mehr. Das wollte ich ändern! Deshalb war ich doch hier! Um zu sehen, was man machen kann, vielleicht auch ein wenig fühlen.
Um bloß nichts falsch zu machen, wollte ich am besten mal ein paar Jungs fragen, die so aussahen, als ob sie verstehen würden, was ich wollte.
Vom Alfred, der des öfteren in Spanien Urlaub machte, hatte ich mir schon ein wenig Spanisch abgehört; denn damit kam man hier, gleich nach Französisch, am weitesten. Die verstanden auch ganz genau, was ich wollte (zumal ich denen Deutsche Mark versprach) - nach Möglichkeit ein paar kleine Schulmädchen. Solche, wie hier im Café rumsaßen: So um die fünfzehn Jährchen,
die haben noch wenig Härchen.
Auch kleine, feste Brüste,
das steigert die Gelüste! Karl und Alfred wussten nicht, worum es ging!
Waren sie doch gerade etwas über fünfzig. Alfred war mit sechsundfünfzig der Älteste - da könnte ihn so ein junges Ding erst recht erfreuen.
Nach einer Weile kamen die Typen, sich geheimnisvoll benehmend, zu mir und forderten mich auf, mitzukommen. Sie wollten mir die Ware zeigen. Aber Vorsicht wäre geboten; das Abenteuer mit kleinen Mädchen war auch hier verboten!
Die drei, die sie für mich organisiert hatten, waren ja ganz hübsch, vielleicht so um die achtzehn bis zwanzig:
Eine mit ’nem Kleidchen, schlank und rank, mehr damenhaft - die wäre gut für Karl!
Die andere im Kostüm, mit Hut - die wär’ wohl für den Alfred gut!
Doch mir gefiel keine so recht: „Da, schaut mal, Jungs! So wie die Kleine da vorne, ja, die mit den sanften Augen. Nein, nein, die daneben mit den struppigen Haaren und den abgewetzten Kleidern. Oh, wie sie schaut, dabei die Lippen öffnet - so was wär’ nicht schlecht.“
Dann, beim dritten Anlauf war sie es: ein Lolita-Mädchen! Genau nach meinem Geschmack, eben nur in Araber-Version.
Aber die Pferde von denen sollten ja ganz gut sein - gute Renner!
Ohhh! Wie mögen diese fremden Wesen bloß ohne Kleidung aussehen?
Wenn es so war, wie es der Eindruck versprach, würden sie wohl ganz schön geritten werden.
„He! Ihr beiden! Freundet euch schon mal mit den Mädels an! ... Ich gehe den Wagen holen.“
„Wie? ... Was?“
„Ach, egal! Wartet hier mit den dreien und ladet sie zum Tee ein!“
Durfte natürlich keiner sehen, dass die Mädels zu uns in den Wagen stiegen!
Also parkte ich an einer Stelle so, dass der Einstieg gegenüber einer Mauer lag. Das war gar nicht so einfach, da der Wagen doch ziemlich auffällig war und die Aufmerksamkeit anzog.
Doch irgendwie schafften wir es dann doch. Und die ängstlichen Häschen wollten schnell weg; sie hatten eine Mordsangst! Aber nicht vor uns, sondern vor der Polizei!
Wir sollten bloß weg hier, raus aus der Stadt! Irgendwohin in die Wüste, zwischen die Felsen.
Jetzt erst mal beruhigen, ihr kleinen Muschis; seid doch in den besten Streichelhänden.
Huch! War ich neugierig auf die frischen Berberlenden! So ein prickelndes Gefühl hatte ich lange nicht mehr ...
Vielleicht vorab eine kleine Mischung Rum mit Cola für die Mädels?
Oh ja! Das kam ganz gut, denn beides gab’s hier nicht.
Und auch schon mal ein kleines Küsschen ...
Ein bisschen Streicheln, am Hals und Rücken ...
Mensch! Konnt’ die knutschen, zum Verzücken!
„So, ihr beiden, ab in die Betten! Macht mit den Mäusen, was ihr wollt ... Habt doch genug Platz da zu viert - kuschelt euch an, damit keiner friert!“
Ich ging mit meiner ins vordere Bett. Ein kleines Licht blieb an, damit mir auch nichts entginge.
Dann konnte ich endlich mein Filet genießen und es ließ wirklich nichts zu wünschen übrig! Das war schon eine Sensation, dies alles zu befühlen,
und mit der Zunge in ihren Lippen zu wühlen!
Da wurd’ die Kleine bald ganz schön geil.
Ich sowieso. War hart und steil!
Hu! Und diese kleinen Kräuselhärchen an der Muschi fühlten sich an wie Draht -
so wie ein Frotteehandtuch ohne Weichspüler, ziemlich hart.
Und wie die zupacken konnte mit ihrer Schnalle!
Ohhhh! Aufpassen, die macht mich noch alle!
Als sie dann auf Arabisch stöhnte,
das Blut mir in den Ohren dröhnte.
Aber nun erst mal eine kleine Pause einlegen! - Die Nacht war noch lang. Und der Kleinen gefiel es offensichtlich auch. Warum sonst würde sie es so genießen und am ganzen Körper beben?
So wie sie mir ihren jugendlich-geschmeidigen Körper entgegenstreckte und es genoss, von mir gestreichelt zu werden, konnte es nicht anders sein!
Dort neben uns hörte man es kichern - was sich aber nicht nach Liebesspiel anhörte.
Mal gucken, was da los war!
„Mann, Karl! Was ist denn los mit deinem?“
Ne! Er wollte nicht so, würde sich wohl schämen. Er wäre lieber alleine, im Dunkeln unter der Bettdecke.
Doch, ich kannte so was! - Das war so ähnlich, als ob man zum Pinkeln geht, und dann steht da einer neben dir und plötzlich ist alles weg ...
Aber bei so einem jungen Püppchen dürfte das nicht passieren!
Dann nahm ich sie sanft bei der Hand und zog sie aus dem Bett.
Huch! Mein Gott, was für ein Körper hatte sich da unter dem Kleidchen versteckt gehabt! Das hätte ich nicht erwartet.
Und wie er sich anfühlte - anders, aber genauso erotisch!
Die kleinen Warzen der festen Brüstchen wurden dann auch ganz schnell steif - und bei mir auch wieder was!
Mich störte die Umgebung nicht; befand ich mich doch in einer anderen, rosaroten Welt ...
Da konnte ich meine Hände und den Fühler nicht still halten.
Dann nahm ich sie zu mir ins Bett.
Teufel, nee! Da lag ja noch die andere, die auch ganz schön enttäuscht guckte. Gab sie mir doch zu verstehen, sie hatte geglaubt, dass ich sie ein bisschen mochte und es mir gefallen hätte.
Aber ja doch, sehr! Und wie! - Aber nun wollte ich erst mal ihre Freundin mit meinem Gerät abtasten. Schließlich waren wir im Land der Scheichs, wo es doch üblich war, mehrere Frauen zu beglücken. Auch könnte sie ruhig neben uns liegen bleiben und zugucken. Sie wäre dann später wieder an der Reihe!
Doch sie zog es vor, mich am Po und sich selbst zu streicheln ...
Und Alfred schnarchte dazu. Der lag eng umschlungen in der hintersten Ecke mit seiner Fatima, die immer noch den Hut aufhatte.
Und bei Karl unter der Decke tobte ein Eichhörnchen ...
Das war auch für mich erstmalig, morgens mit zwei feuchten Muschis aufzuwachen!
Ich entschied mich jedoch, mit meiner Ersten zu „frühficken“.
Die anderen beiden wollten dann nach dem Frühstück mit Cola, Chips, Salzstangen und ein paar kleinen Geschenken in die Freiheit entlassen werden. - Von Liebeslohn war keine Rede.
Und meine Kleine wollte mir noch länger zur Stange halten!
Na ja! So einen strammen, geilen Deutschen bekam man nicht jeden Tag zu spüren. Gern würde ich sie mit auf den Campingplatz nehmen und sie den ganzen Tag verwöhnen.
Karl und Alfred könnten sich ja inzwischen eine Kneipe suchen.
Doch die Hüter des Platzes waren ganz schön auf Zack, denen entging nichts!
Stand es auch überall, in den gängigsten Sprachen angeschlagen, dass der Zutritt für Morros (Araber) verboten war.
Die kontrollierten beim Eingang und fanden das Häschen natürlich.
Au! Mann! Wie sie die beschimpften und wegjagten! - Das tat mir schon leid.
Nun konnte Alfred endlich loslegen: „Also, sage mal! Dass du so was machst, hätt’ ich nicht gedacht! Und gerade hier - wo die doch in
Afrika die höchste Aidsrate haben -, dein Leben so aufs Spiel zu setzen, den Tod so h erauszufordern!“
Vielleicht sollte ich die Kleine suchen und noch wenigstens bis zur Grenze mitnehmen? - Dann wäre die erotische Versorgung gesichert.
„Bloß nicht!“, meinten die beiden. Da würden wir wegen des hohen Verkehrsaufkommens doch nicht vorwärts kommen.
„Ja, aber ...“
„Ach, warte erst mal ab, was du dir alles weggeholt hast!“
„Ne! Ich bin kerngesund ... Na gut, dann eben nicht. Aber ihr, sauft auch nicht so viel!“
Später, im erstbesten Laden in Spanien, mussten sie gleich nachtanken.
Auf dem Rückweg wollten wir uns Zeit lassen und über die Nationalstraßen fahren, um die hohe peaje (Gebühr für die Autobahn) zu sparen. Und mal sehen, was es dort zu sehen gäbe, wo der größte Teil des Fernverkehrs abrollte.
Auf jeden Fall konnte man dort überall gut essen!
Komisch, hatte ich doch bei meinen früheren Reisen zusammen mit einer Freundin niemals darauf geachtet, was sich da so links und rechts an den Straßen abspielte. Auch nicht auf diese vielen blinkenden, bunten Lichter an einigen Lokalen, die besonders in der Dunkelheit auffielen.
„Lasst uns doch mal eine Pause machen und was trinken!“
Scheint nicht viel los zu sein, steht kein Auto auf dem Parkplatz. - Vielleicht haben die gerade erst geöffnet.
Nach dem Eingang kam ein kleiner Vorraum, der mit einem Vorhang vom eigentlichen Gastraum - in dem ein gemütliches, angenehmes Dämmerlicht herrschte - getrennt war. Im Hintergrund befand sich e ine die ganze Raumbreite einnehmende Bar mit bequemen, gepolsterten Barhockern.
Ob sie Kaffee hätten?
Nein, so was führten sie nicht. Nur scharfe Sachen oder Säfte. (Im wahrsten Sinne des Wortes.)
Dann deutete einer auf die in unserem Rücken liegende Wand.
Gibt’s das? - In einer Mauernische stehen doch da sechs Señoritas, nur mit einem Mini-Bikini behaucht und lassen nichts zu wünschen übrig!
Wünschte ich mir doch, der Gasofen zu sein, um den sie sich scharten! - Und der es nicht schaffte, sie vor dem Frieren zu bewahren, was an ihrem zitternden Verhalten zu erkennen war. Denn im Dezember war es auch hier in der Nacht etwas kühler.
Komisches Personal hatten die hier; aber wie Kellnerinnen sahen die nicht aus - eher wie Liebesdienerinnen. Waren wir doch tatsächlich in einem Bordell gelandet.
Ich kannte so was nicht; hatte es doch nicht nötig, desgleichen zu besuchen, wann auch?
Karl und Alfred waren sofort startbereit!
„Nu’ wartet doch mal! Ist doch ganz interessant. Lasst uns doch erst mal einen trinken und ein bisschen äugeln; sind doch ein paar Appetitliche dabei!“
Doch guckte ich wohl zu viel. Denn schon bald stand eine neben mir: “¡Hola! Mi amor.
Ja, ja. Am Ohr.
Und schon war sie mir die Brust am Kraulen und das Ohr am Belutschen.
Das wäre jedoch gar nicht nötig gewesen, um mich anzumachen. Dazu reichte es schon, die Nähe ihres Körpers zu spüren - der mit einem hauchdünnen, winzigen Tanga, dessen Schnüre über ihre erotischen Hüftknochen nach hinten zu dem zwischen den knackigen, braunen Pobacken liegenden Faden führten, und den zwei kleinen, schwarzen Vinyldreiecken, hinter denen sich ein Teil der frech abstehenden Brüste versteckte, dekoriert war. Dazu hüftlange, etwas wellig fallende, hellblonde Haare.
Wenn das mal kein Sündenengel für teufliche Spielchen war?
Doch genau das war sie! Auch Französin und zwanzig Lenze jung.
Mehr brauchte ich doch nicht wissen, um zu erlauben, dass sie meine Hand an ihre intimsten Stellen führte - was bisher auch noch gratis war, da sie ja nur neben mir stand.
Hier durfte man die Ware also noch mit der Hand anfassen, das Obst noch auf Druckstellen prüfen! - Die ich aber nicht finden konnte, als ich ihr sanft mit drei Fingern zwischen die schlanken, etwas geöffneten Schenkel fuhr und ihre zuckende Nektarine streichelte.
Plötzlich wurde ich brutal aus meinem Traum gerissen!
Karl wollte den Autoschlüssel haben; sie wollten im Wagen auf mich warten.
Wenn ich nun mit ihnen gegangen wäre, hätte das nur unsere drei Getränke gekostet. Jedoch auch meine Hoden, die waren kurz vorm Platzen! Und mein Höschen war schon nass, auch das ihre. Kein Wunder, bei so viel Erotik!
Außerdem hieße sie Janin und wär’ von mir ganz hin.
Und für 2000 pesetas könnten wir auf ihr Zimmer geh’n, dafür wär’ sie eine halbe Stunde die meine.
Ach, das ist doch kein Geld - für die schönste Sache der Welt!
Sie bedeutete mir dann, nachdem sie mich entkleidet hatte, dass ich mich aufs Bidet setzen sollte.
Das sei nicht nötig, sagte ich ihr.
Doch, sie müsste mich waschen. Kniete sich neben mir hin und ließ ihre Hände spielen. Doch das kalte Wasser spielte ihr einen Streich!
Er wurde weich.
Das machte nichts; er wurde sofort wieder hart,
als sie dran saugte, ganz zart. Dann kam das, worauf ich die ganze Zeit gewartet hatte: Packte sie doch so ’n Gummi aus! Nicht ahnend, dass es nicht passt. - Und bei dem Gefummel wurd’ er wieder schlapp!
Ja, aber das müsste sein, wegen der Babys, gab sie mir zu verstehen.
Mensch! Ob sie ’s nicht versteht, dass die mir nicht passen und mir ’s deswegen vergeht!
Dann könnte sie mir nur Französisch lehren.
War mir egal. Hauptsache, es gibt gleich was; sonst ist bei mir nämlich die Erotik weg! - Immer diese Störungen. Ich lag auf dem Bett,
sie saugte ganz nett.
Dann glitt ihre Zunge über den Bauch an meine Brust.
Mensch! Wenn die wüsste, wie heiß ich war vor Lust!
Schnell suchte sie meinen Mund, verschlang meine Zunge.
Und setzte sich auf mich, Junge, Junge, Junnnnge!
Sie wollte jetzt doch, ihr wär’ alles egal.
Sollte sie löschen, der Brand wurd’ zur Qual.
Das sagte sie auf Französisch.
Doch wer das nicht versteht, ist schon dösisch.
Danach noch ein bisschen schmusen, beim Küssen die Zungen verwinden.
Sie wollt’ noch mal saugen, konnt’ ein Ende nicht finden.
Dann sollt’ auch ich mal bei ihr schleckern. -
Mach’ ich doch gerne, ohne zu meckern.
Hmm, war ganz schleimig, schmeckte nach uns beiden.
Schon zog sie mich auf sich, wollt’ ein zweites Mal „leiden“.
Sie vibrierte am Körper, mit dem Po auch,
als sie ihn wieder spürte - den Feuerwehrschlauch!
Als ich sie dann noch mal besprühte,
vor Wollust sie verglühte. Das hätte ruhig so weitergehen können!
Denn genau so stellte ich mir mein Leben vor - im Liebesrausch. Ohne darauf achten zu müssen, ob der andere nun schon so weit war oder nicht. Das musste alles von alleine harmonieren.
Und genau dieses Gefühl erlebte ich nun in den letzten drei Wochen schon das zweite Mal.
Doch dieses Mal war es noch intensiver. Und schon wieder mal hatte ich mich verliebt!
Alfred und Karl warteten natürlich ungeduldig.
„Ach, Leute, könnt euch nicht vorstellen, was ihr alles so verpasst in eurem Spießerleben! Ich würde mich am liebsten eine Woche lang nicht mehr duschen, um diesen schweinisch gut riechenden Duft ihres Körpers so lange wie möglich zu genießen ... Jungs, riecht doch mal! Nehmt eine Nase voll von diesem erotischen Sekret, damit euch mal was steht!“
„Iiii! ... Bah! Ne!“ - Lieber an der Flasche seibern! Und zu Hause mit alten Weibern; es wäre doch alles das Gleiche!
Ha! Die waren ja auch nicht im Sternzeichen der Waage geboren. Wussten nicht, wer Venus war; auch nichts, aber auch gar nichts von den Künsten und Geheimnissen der Liebesspiele; und dass man, wenn es die Richtige ist, sich leicht darin verlieren kann.
Und da es von den Richtigen nur wenige gab, war ich halt immer auf der Suche. Woher sollte ich denn auch wissen, welche die Für-mich-Bestimmte war? - Es könnte doch sein, dass es bei der Nächsten noch mehr kribbelte!
Da ich ja nun wusste, was mich in diesen bunt beleuchteten Häusern erwartete, und wir noch Hunderte von Kilometern bis zur Grenze zu fahren hatten, konnte ich es kaum abwarten, zum Nächsten zu gelangen, von denen es an der Landstraße mehr gab als Sand am Meer.
Das musste wohl hier ein Volkssport sein!
Doch - auch zur Erleichterung meiner beiden Mitfahrer, die sich letztendlich dem Kapitän fügen mussten - fand ich in mindestens zehn von diesen Beischlaftempeln (wie Alfred sie nannte) k ein geeignetes, sich für mich lohnendes Liebesopfer.
Also gut, musste ich halt das Opfer bringen und mit vollem Beutel nach Hause fahren! - Und die beiden auch froh waren, als wir dort ankamen!
War es doch gar nicht so einfach, mit jemandem auszukommen, der vom Saufen nichts wissen wollte, aber ständig liebestrunken war.
Als ich sie zu Hause absetzte, musste ich erinnern, dass sie mir noch jeder ein Drittel der angefallenen Reisekosten für achttausend Kilometer schuldig waren! Da versuchten sie doch tatsächlich noch zu feilschen mit der Begründung, dass ich ja viel mehr Fun gehabt hätte und, und ...
Wir verloren uns dann aus den Augen.
Ich schaffte endlich den Absprung aus deutschen Landen und landete auf den Kanarischen Inseln, wo auch Alfred es vorzog mit seiner Frau in einem ihrer Häuser die Wintermonate zu verbringen.
Zwölf Jahre waren vergangen, als ich Karl das nächste Mal wieder sah – er war Witwer und lebte mit der zwanzigjährigen, heiß gekleideten ehemaligen Frau seines Sohnes und derem Kind in einem großen, luxeriösen Wohnmobil zusammen – und er mir voller Begeisterung mitteilte, dass es mit jungen Mädchen, die einen hübschen Körper haben und es auch noch verstehen, sich sexy anzuziehen, doch mehr Spaß mache. – Jaja, da muss doch was dran sein, warum gerade ältere, reiche Männer sich gern mit armen, jungen, hübschen, aufreizenden Mädchen umgeben!

Copyright Peter Grausam 2004

 

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