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Scheerbarth, Nicolas

Biographie

Nicolas Scheerbarth 

Geboren 1958, wuchs ich in einem lange Zeit fernsehlosen Haushalt auf und hatte daher früh Gelegenheit, meine Phantasie an Selbstzusammengereimtem zu schulen. Schreiben machte mir Freude, seit ich irgendwie in der Lage war, ein paar Sätze zu einem befriedigenden Ganzen zusammenzustoppeln, und ich erinnere mich, dass schon meine ersten Schreibversuche von einiger Länge waren. Später waren meine Aufsätze der Schrecken meines Deutschlehrers, und auch in der Schülerzeitung gerieten meine Geschichten früh ins Längliche. Einige ernsthaftere Schreibversuche mündeten vom Umfang her im Romanhaften, blieben jedoch allesamt in der Schublade. Nach einem Germanistikstudium machte ich Schreiben schließlich zu meinem Beruf – widersinnigerweise in einer Form, bei der oft der allerkürzeste Ausdruck gefragt ist, als Texter in der Werbung.

Dass ich irgendwann anfing, erotische Geschichten zu schreiben, war zunächst eine Art Selbstversuch. Ich bekam von einer Bekannten zwei oder drei Geschichten zu lesen und wollte herausfinden, ob ich das auch könne – am besten so, dass es auch anderen Spaß macht. Das mag nun jeder selbst beurteilen. Eines allerdings hat sich gehalten: Ich liebe die erzählerische Langform, vielleicht auch als Ausgleich zu den weitgehend hirnlosen Einzeilern, mit denen man mich täglich nötigt, unsere Sprache zu vergewaltigen. So besteht die Geschichte "Die Gartenzaunreiterinnen", die hier nun in monatlichem Rhythmus erscheint, aus bisher 15 mittleren bis längeren Kapiteln, 3 weitere sind noch geplant. Die Kapitel sind so geschrieben, dass jedes jeweils zu einem gewissen Abschluss kommt, doch natürlich baut die Handlung aufeinander auf, und einige bilden längere Teilgeschichten. Doch ich hoffe, dass dies eher die Spannung steigen lässt und niemanden von der Lektüre abhält.

Ich danke Stephan Schlage für die Chance, "Die Gartenzaunreiterinnen" hier auf Erozuna zu veröffentlichen, und wünsche allen viel Spaß mit Robert und seinen geheimnisvollen Nachbarinnen.

 

erotische Geschichten

chronologische Sortierung

Gartenzaunreiterinnen, Die - Kapitel 12 In der folgenden Woche schlug das Wetter um. Auf ein, zwei fast unerträglich schwüle Tage folgten mehrere mit Gewittern und starkem Regen. Ich war abends meist zu Hause geblieben, teils etwas ersc...
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Gartenzaunreiterinnen, Die - Kapitel 11 Hand in Hand traten Astarte-Louise und ich auf die Mitte des Altartuchs. Die fünf übrigen erwählten Priesterinnen blieben mit etwas Abstand in einem fast perfekten Fünfeck rund um uns stehen. Dann...
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Gartenzaunreiterinnen, Die - Kapitel 10 Cenobia war der Name der siebten Priesterin, doch alle nannten sie nur Cheni. Nachdem es mir endlich gelungen war, mich von Ayla zu lösen, spürte ich zwar, wie meine Füße einen Schritt vor den and...
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Gartenzaunreiterinnen, Die - Kapitel 9 Larissa informierte mich ausführlich über die Heilige Hochzeit. Sie war ein uraltes Ritual, die Hochzeit zwischen einem Gott und einem Menschen, und diente in antiken Zeiten als Beschwörung der Fr...
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Gartenzaunreiterinnen, Die - Kapitel 8 Alexandra war die erste der Acht, groß gewachsen, kräftig, mit langen, lockigen, blonden Haaren und von nicht allzu üppigen, doch ausgeprägt weiblichen Formen. Sie begrüßte mich mit einem leisen, ...
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Gartenzaunreiterinnen, Die - Kapitel 7 Larissas langgezogener Aufschrei mischte sich in das Krachen des Donners. Wild warf sie sich zwischen meinen Beinen hin und her, als der Höhepunkt sie durchflutete, und ihr Körper bebte wie unter ...
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Gartenzaunreiterinnen, Die - Kapitel 6 Nathalie und ich standen einen Moment zögernd und schauten uns an. Dann nahm sie einige Blätter Küchenpapier und gab mir zwei davon. Wir wischten uns die Gesichter ab. "Ganz schön fertig ...", mei...
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Gartenzaunreiterinnen, Die - Kapitel 5 Larissa hatte mir klar zu verstehen gegeben, dass sie zur Zeit keine Beziehung wollte. Sex - ja, gerne und häufig, doch Sex war für sie eben wie Essen und Trinken. Man konnte gemeinsam Spaß dabei ...
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Gartenzaunreiterinnen, Die - Kapitel 4 Ich saß eine ganze Weile wie gebannt, den Bildband auf den Knien, das Glas in der Hand, in dem der Weißwein langsam warm wurde, und versuchte, meine Gedanken zu ordnen, ja überhaupt erst einmal wi...
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Gartenzaunreiterinnen, Die - Kapitel 3 Die Sonne stand bereits tief über den Bäumen der Gärten, als ich zum zweiten Mal an diesem Tag am Tor des Nachbarhauses klingelte. Die Mutter, Larissa, öffnete mir. Sie war fast so groß wie ich....
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Gartenzaunreiterinnen, Die - Kapitel 2 Am Nachmittag des folgenden Tages klingelte ich, eine Flasche Wein und ein Brot in den Händen, an dem schmiedeeisernen Tor des Nachbarhauses. Ich folgte keinem besonderen Plan, doch in einer fast ...
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Gartenzaunreiterinnen, Die - Kapitel 1 Zuerst konnte ich das Geräusch überhaupt nicht einordnen. Ich senkte das Buch, das ich las, und versuchte zu verstehen, was da an mein Ohr drang. Es war ein leichtes, metallisches Schaben oder Knir...
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Kontakt

nicolas.scheerbarth@gmx.de

 

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